e-Zigarette die bessere Alternative


Es wird momentan viel über die e-Zigarette geschrieben. Vor allem leider Halbwahrheiten und Falschmeldungen. Dieser Artikel soll Rauchern, die das gleiche Problem wie ich haben, den Umstieg erleichtern: Nikotinsucht. Unbestritten ist, dass Nichtrauchen natürlich besser ist als Dampfen, das steht hier auch nicht zur Debatte.  Ziel muss es sein, sich der Panikmache von Seiten der Medien mit dem gesunden Menschenvertsand entgegen zu stellen. Die Äußerungen der selbsternannten Gesundheitsprophetin der WHO Frau Dr. Martina Pötschke-Langer

und die Falschaussagen und Widersprüche in dem unsäglich mißratenen TV Beitrag des ZDF Frontal 21 zu e-Zigaretten müssen einfach aufgearbeitet werden…

Gesundheitsrisiken

Im Gegensatz zu ‚Pyros‚ (wie in der Dampferszene herkömmliche Zigaretten genannt werden) entstehen beim richtigen Einsatz der Hardware keine Verbrennungsprodukte. Dadurch kann es auch keine Pyrolyse geben. Somit entfallen Teer (Hauptverursacher der Raucherlunge) und Aschepartikel (Kondensat), die ebenfalls eingeatmet werden und sich in der Lunge festsetzen. Insbesondere die dem Tabak durch die Zigarettenindustrie beigemengten Zusatzstoffe

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haben eine suchtfördernde Wirkung. Außerdem entstehen bei der Verbrennung Stoffe mit krebsfördernder Wirkung.
Erwähnenswert ist auch noch der Beitrag von Pint Qietrow in seinem Blog. Ich habe mir erlaubt das dort hinterlegte PDF einzubinden:

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Technik

Rauchen ist einfach. Zigarette in den Mund stecken, anzünden, daran ziehen, inhalieren, ausatmen, Kippe entsorgen.
Das Dampfen ist hingegen wesentlich komplexer:
die e-Zigarette besteht aus einem Akkuträger und einem Verdampferkopf mit Mundstück (Drip-Tip). Der Kopf besteht aus entweder aus einem Liquidbehälter und und einer Verdampfereinheit. Bei sogenannten Tröpflern entfällt der Liquidbehälter. Der Verdampfer setzt sich aus einer Spule die durch Stromzufuhr erhitzt wird und einem Transportmedium für das Liquid zusammen, um das die Spule gewickelt wird. Welches Transportmedium (Watte, Silikatschnur oder Edelstahlsiebe) zum Einsatz kommen kann jeder Dampfer für sich selbst entscheiden.
Somit ändert sich chemisch gesehen bei richtigem Gebrauch nur  Aggregatszustand des Liquids von flüssig in gasförmig , sodass man das Aeorosol einatmen kann (Keine chemische Veränderung des Liquids, im Gegensatz zur Verbrennung!)
Anders stellt sich das dar, wenn man sich einen Dry-Hit verpasst, wenn der Liquidnachfluss gestört oder zu heiß gedampft wird. Die darin enthaltenen Stoffe stehen der Gefährlichkeit des Tabakqualms in nichts nach, allerdings atmet man das nicht freiwillig ein:

That moment, when you take a dry hit

Der Geschmack eines Dry-Hits lässt sich in etwa mit dem eines angezündeten Filters einer Pyro vergleichen – nur viel schlimmer, denn Zigarettenfilter sind trocken und verbrennen gleich, die Liquidzuführungen hingegen sind noch feucht, Kokeln, Glimmen und Qualmen furchtbar. Wenn man so etwas in den Mund bekommt, pustet man das gleich wieder aus, weil es so eklig ist…

Liquid

Das Liquid selbst besteht in der Hauptsache aus Glycerin, Propylenglycol und kleinen Mengen Aroma.Das sind alles Stoffe, die auch in Lebensmitteln enthalten sind und wir jeden Tag in unserer Nahrung zu uns nehmen.
Unbestritten ist, dass die beiden Hauptbestandteile eine hygroskopische Wirkung haben, und somit die Lunge austrocknen könnte. Das könnte zu einem erhöhten Infektionsrisiko für die Atemwege führen, aber nur wenn man nicht genug trinkt, denn der Stoffwechsel gleicht automatisch aus, wenn man Grenzen nicht überschreitet.
Ich gehe mal von meinem Tageskonsum an Liquid aus, der bisher nie über 3 ml lag. Was meint Ihr, wieviel Wasser man in eine solche Mischung aufnehmen kann? Es ist wohl undenkbar, dass man sich dem Risiko der Dehydrierung aussetzt, da der menschliche Körper im erwachsenen Alter immerhin noch zwischen 50 und 60% liegt.

Popkornlunge

Diese Meldung zu den Risiken einer e-Zigarette vom Focus Magazin ist Panikmache pur, die Untersuchung ist aus Amerika. Die Hersteller der Aromen, die ich verwende schreiben extra, dass sie noch nie Diacetyl (ist ein Butteraroma) verwendet haben. Selbst bei den amerikanischen Liquids würde die Tagesdosis 9 µg Diacetyl betragen. Die armen Mitarbeiter in der Microwellen-Popcornfirma hatten eine Aufnahme von 2.864 µg pro Tag und ein Raucher mit dem Päckchen am Tag die drei- bis vierfache Dosis. Alles Nachzulesen auf Rursus‘ Blog. Sehr gut recherchiert, vielen Dank dafür!

Sucht und Abhängigkeit

Es konnte nachgewiesen werden: Nikotin allein macht nicht süchtig!
Die mit dem Tabakrauch inhalierten Monoaminooxidase-Hemmer lösen die starke Anhängigkeit nach Zigaretten aus. Diese MAOI (Abkürzung) bekannten Substanzen wirken dem Abbau durch das Nikotin an den ‚Nikotinrezeptoren‘ ausgelösten Dopaminausschüttung (Glückshormon) entgegen und blockieren ihn völlig. Das Glücksgefühl hält länger an. Sehr interessant hierzu ist der Film Gehirn unter Drogen Alkohol und Tabak – der Griff zum legalen Gift, einen Auszug habe ich eingebettet:

Das komplette Video kann man sich natürlich auch anschauen, ist sehr interessant.
Daraus ziehe ich für mich den Schluss (da ich keine Ratte bin), dass ich die Dopaminausschüttung durch Reduzierung des Nikotingehalts meiner Liquids langsam gegen Null senken kann. Immerhin ist es mir ja auch gelungen mit dem Rauchen aufzuhören, ich dampfe ja ’nur‘ noch.

Gesundheitsprophylaxe

Keine Raucherlunge mehr, keine karzinogenen Stoffe mehr, auch die Giftstoffe wie Formaldehyd, radioaktive Verbindungen, Teer und Kondensat fehlen. Das sollte eigentlich ausreichen, um als Raucher kostenlos von der Krankenkasse eine Dampferausrüstung zu erhalten. Aber von denen hört und sieht man nichts…
Es werden somit nur Glycerin, Propylenglycol, Wasser, Aroma und reines Nikotin in einem Dampf inhaliert. Ein Nachweis über Gesundheitsschädlichkeit wurde bisher nicht erbracht, nur Mutmaßungen geäußert. Man sollte darauf achten, dass die Bestandteile der Liquidsnach DAB (Deutsches Arzneimittel Buch) zertifiziert sind und nicht nur nach Industriestandards, dann inhaliert man prinzipiell Medizin. Dies hat nun wieder einige Lobbyisten auf die Idee gebracht, Liquids nur noch über Apotheken zu vertreiben. Wie bizarr das wieder ist, zeigt dieser Gedankengang: pures Gift für die Gesundheit bekomme ich jederzeit an Tankstellen oder aus dem Automaten. Aber medizinisch reine Produkte sollen nur über Apotheken vertrieben werden dürfen.
Interessant ist auch, dass Nikotinpflaster bei Alzheimerpatienten durch die Wirkung auf die ‚Nikotinrezeptoren‚ positiv auf die Gedächtnisleistung wirken. Lange wurde Rauchen als mögliche Prophylaxe gegen Gedächnisprobleme gepriesen, doch die gefäßverengende Wirkung spricht dagegen. Wenn aber Nikotinpflaster hilft könnte auch Dampfen helfen?
(Anm:Nur meine eigene These ohne jede wissenschaftliche Grundlage)

Fazit

Dampfen ist eine Möglichkeit seiner Abhängigkeit nach Nikotin auf eine wesentlich gesündere Weise zu genügen. Dafür entfallen die Tabaksteuern, die zu über 70% an den Staat gehen.
Befremdlich empfinde ich die von Lobbyisten und ‚Experten‘ infizierten Versuche der Politiker (Volksvertreter!) momentan alles daran zu setzen, die Raucher durch Panikmache und mit Hetzparolen bei der Zigarette zu halten, indem sie das Dampfen illegalisieren.
Durch den Umstieg könnten die entgangenen Millionen durch Einsparungen bei den Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen mehr als aufgewogen werden!
Da jedoch Deutschlands Politiker anscheinend durch Lobbyisten und deren Geldgeber (Tabak und Pharmaziekonzerne) in der Entscheidungsfindung dahingehend manipuliert werden, die ‚richtigen‘ Gesetze zu beschließen, möchte ich an dieser Stelle allen raten Petitionen wie ProDampf  zu unterstützen.

Alle Dampfer werden es auch Nichtrauchern, die meinen Ausführungen bis hierher gefolgt sind,danken – solltet Ihr bereit sein die Petition zu unterstützen.

Aktion e-Zigaretten retten Leben

Wer gerne etwas mehr tun will und nach der Lektüre meines Blogs gerne aktiv werden möchte, kann eine Sammel E-Mail an Politiker senden, um das neue Reglement abzuwenden oder zumindest zu entschärfen:
Was wir nicht brauchen sind Verbote der Aromen, kleinere Liquidtanks an den Verdampferköpfen und kleinere Verpackungseinheiten von Liquids, Leistungsbeschränkungen der Akkuträger usw.
Mit dem ‚erst ab 18‘ Status der Verdampfer kann man hingegen problemlos leben.
Mehr Informationen und Videos von den Reden der Protagonisten auf der Bühne des Deutschen Bundestags findet Ihr ebenfalls auf den Seiten der IGED (InteressenGemeinschaft EDampfen)

Desweiteren ist die WHO Akteurin dabei Aromen verbieten zu lassen. Einzig zugelassene Aromen sollen Tabak Aromen werden. Angeblich wegen dem Jugendschutz.
Wenn Minderjährige keine Verdampfer und Liquids mehr kaufen können ist eine solche Regelung doch völlig unsinnig. Andererseits wird es dadurch wesentlich leichter der e-Zigarette (wie ich dieses Wort hasse) den Gnadentod zu setzen: findet man in den Tabakromen nachweisbar schädliche Substanzen, kann man diese auch verbieten.
Hat sich die gute Frau Doktor des WHO ja fein ausgedacht.

„gegen die normale Zigarette, die eine solche Giftlast darstellt, stellt eine E-Zigarette ein vergleichsweise harmloses Produkt dar.“

„Es wird [bei der e-Zigarette] kein Tabak verbrannt. Es ist in dem Dampf von e-Zigaretten weder Teer, Kohlenmonoxid oder auch zahlreiche andere Kanzerogene enthalten, die aus dem Rauch einer herkömmlichen Zigarette ja dieses hochgefährliche Giftgemisch machen.“

(Quelle: Dr. Martina Pötschke-Langer (DKFZ), Deutschlandradio Kultur, Radiofeuilleton Wissenschaft und Technik, 22.01.2012 um 11:05 Uhr)

Hm. Was schert MaPöLa ihr dummes Geschwätz von gestern?

Wir haben es in der Hand die Politik darauf hin zu weisen, dass Erwachsene frei wählen dürfen, was sie konsumieren wollen. Eine Anfechtungsklage gegen den Artikel 20 der EU Tabakrichtlinie ist in Vorbereitung, sowie eine Petition gegen die Umsetzung des Artikel 20 der EU Tabak Regulierungs Richtlinie. Ich bitte um Unterstützung, macht mit. Es kann nicht sein, dass die Einflüsse der Lobbyisten unsere Bürgerrechte mit Füßen treten!

Gut Dampf!

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